Lena’s Weblog
Just another WordPress.com weblogDas Maltafieber
Einleitung:
Aufgrund unserer Kursfahrt 2008 nach Malta habe ich mich mit dem sogenannten „ Maltafieber“ auseinandergesetzt, um vor möglichen Infektionen im Mittelmeerraum aufzuklären und zu warnen.
Ich habe mich speziell mit Brucellose auseinander gesetzt, da ich, auch im Bezug auf Malta etwas Biologisches erklären wollte.
Da diese Krankheit auf Malta entdeckt wurde und somit auch namensgleich ist, fand ich dieses Thema sehr passend.
Inhaltsverzeichnis
1. Begriffserläuterung
2. Entdeckung
3. Symptome
4. Ansteckungsverlauf
5. Therapie
6. Prävention
7. Sonstiges
8. Quellen
.
1 Begriffserläuterung:
Maltafieber, auch „Brucellose“ oder „Morbus Bang“ genannt, ist eine Infektionskrankheit, welche vermehrt im Mittelmeerraum, Asien und Lateinamerika auftritt.
Sie wird von Tier auf Mensch durch Erreger der Brucellen Bakterien übertragen.
Diese Erreger stammen aus der Familie Brucellaceae mit der Gattung Brucelle.
2 Entdeckung:
Der Name Brucella kommt von Bruce, welcher 1887 als erster diese Infektion durch Erreger in der Milz eines verstorbenen Soldaten nachgewiesen hat. Diese Entdeckung ereignete sich auf Malta, daher auch der Name „Maltafieber“.
3 Symptome:
Die ersten Anzeichen der Brucellose sind eine Temperaturerhöung auf ca. 40 C° und Schüttelfrost.
Hinzu kommen allgemeine Schwächen, Schweißausbrüche und Schmerzen vorwiegend in Muskeln und Gelenken.
Kopfschmerzen zählen ebenfalls zu den Symptomen, sowie eine Vergrößerung von Leber und Milz, welches zu Schmerzen und allgemeiner Schwäche führt.
4 Ansteckungsverlauf:
Die Erreger des Maltafiebers sind feine gramnegative, unbegeißelte Stäbchenbakterien, welche durch Nahrung
bzw. direkten Kontakt mit infizierten Tieren übertragen werden.
Bei der Ansteckung gibt es keinen Unterschied zwischen den Altersgruppen.
Die häufigste Gefahrenquelle sind nicht- pasteurisierte Milch und Ziegen- sowie Schafskäse; demnach Rohmilchprodukte.
Die Erreger gelangen durch lymphatische Ausbreitung in die Blutbahn und können so wichtige Organe schädigen. Eine Mensch- zu- Mensch Übertragung ist jedoch nicht möglich.
Bei einer Infektion beträgt die Inkubationszeit ca. 10- 30 Tage.
Nach Ausbreitung der Erreger kommt es zu einem „wellenförmigen“ Krankheitsverlauf, d.h. die Symptome können kurzzeitig wieder abklingen.
5 Therapie:
Es gibt zwei Therapiemöglichkeiten. Zum Einen durch die einmonatige Einnahme von Tetrazyklin- und Aminogkosid- Antibiotika.
Zum Anderen verspricht auch die Behandlung mit Trimethoprim und Sulfamethoxazol Erfolg.
Die Heilungsaussichten bei einer Therapie während der ersten drei Monate liegen bei knapp 100 %. Danach jedoch bei ca. 60- 80 %. Nur in 5 % der Fälle kommt es zu einem Rückfall.
Bei unbehandelten Fällen können die Symptome über mehrere Monate und Jahre anhalten.
Es besteht die hohe Gefahr, dass sich Organe entzünden.
6 Prävention:
Da die Infektion durch den Kontakt mit Tiere hervorgerufen wird, ist eine artgerechte Tierhaltung
von äußerster Wichtigkeit und hält das Infektionsrisiko gering.
Milchprodukte sollte man in solchen Gebieten vor dem Verzehr abkochen bzw. pasteurisieren.
Rohmilchprodukte wie Käse oder Joghurt sollte man in Regionen mit hohem Infektionsrisiko möglichst vermeiden.
7 Sonstiges:
Nach dem Robert- Koch- Institut werden ca. 25- 35 Fälle pro Jahr registriert,
mit dem Schwerpunkt in der Türkei.
Eine Infektion eines solchen Erregers ist meldepflichtig nach der Vorgabe des Infektionsschutzgesetzes ( IfSG)!
8 Quellen
Internetquellen:
1) Netdoktor, Andreas Ploch: „ Maltafieber (Morbus Bang, Brucellose)“
à http://www.netdoktor.de/krankheiten/reisemedizin/brucellose.htm
31.10.2007
2) Medizinratgeber, Wolfgang Zimmermann: „Brucellose Maltafieber“
à http://www.medizin.de/ratgeber/themen-a-z/b/brucellose-malta-fieber.html
2007
3) Unbekannter Autor: „ Brucellose“
à http://de.wikipedia.org/wiki/Brucellose
aktualisiert: 6.01.2008
4) Unbekannter Autor: „ Brucellose (Morbus Bang)
à http://www.paperboy.de/Krankheit-387.html
Buchquelle:
1) Ernst Wiesmann (1978): „Medizinische Mikrobiologie“ ; 4. Auflage; Georg Thieme
Verlag Stuttgart
Hausaufgabe im Seminarfach
Hausaufgabe im Seminarfach
1) Aufgabe: Protokoll der Stunden des Seminarfaches, sowie die eigene Meinung darüber.
Am 4.9.2007 in den ersten Seminarstunden wurde der Kurs in zwei Gruppen unterteilt. Die Arbeitsblätter “ 5- Schritt- Lesemethode“ und “ Markierungsregeln kurz und bündig“ wurden von je einer Gruppe gelesen und Aufgaben dazu bearbeitet. Nachdem die zwei Gruppen wieder vermischt wurden, musste das Neu erarbeitete den Anderen erklärt werden. Als Hausaufgabe sollten wir die gelernte Technik am Text “ Der Teufelskreis der Belehrung “ anwenden.
In der darauf folgenden Doppelstunde wurden die Hausaufgabe überprüft, indem zwei Stuhlkreise gebildet wurden und wir den Inhalt des Textes [ erarbeitet nach den neuen Methoden] unserem Gegenüber erklären mussten. Im Verlauf der Stunde haben wir einen „Lerntypen- Test“ ausgefüllt. Hierbei gibt es drei verschiedene Typen: Hören, Sehen und Handeln. Wie sich bei der Auswertung herausstellte, entsprechen über 90 % des Kurses dem Lerntypen Handeln; lediglich zwei des Sehens und einer des Hörens.
Am 18.9.2007 lernten wir dann das Erstellen von so genannten Exzerpten, mit Hilfe des Arbeitsblattes “ Informationsverarbeitung- Aus Texten Exzerpte anfertigen„. Diese neue Technik sollten wir als Hausaufgabe am Text „ Der Elektronenfluss bei der Zellatmung[...] “ anwenden.
In den nächsten Stunden wurde unser Kurs wieder in zwei Gruppen unterteilt. Einige SchülerInnen haben unter dem Aspekt „Drogenkonsum auf dem Schulgelände“ eine Lehrerkonferenz nach gespielt. Die Gruppen mussten, je nach Einteilung, die vorliegende Situation in einem Verlaufs- oder Ergebnisprotokoll festhalten.
Die nächsten Stunden begannen mit einer Vorstellung der Hausaufgaben. Dann kam es zu einer Dreiteilung des Kurs. Jede Gruppe sollte nun pantomimisch, basierend auf das Fach Biologie, einen Vorgang der Zellatmung darstellen. Hierzu zählten die Glykolyse, der Tricarbonsäure- Zyklus sowie die Endoxidation. Zur Unterstützung konnten wir mit Bällen arbeiten. Die Ergebnisse wurden auf Kamera festgehalten.
Abschließend haben wir einen eigenen blog bei http://www.wordpress.de erstellt.
Ich bewerte den Unterricht im Seminarfach als gut, da die Unterrichtsinhalte zum Teil wichtige Lernmethoden sind, die man auch in allen anderen Fächern anwenden kann, wie z.B. die Lese- bzw. die Markierungsmethoden oder das Erstellen von Exzerpten.
Auch finde ich es durchaus positiv, dass der Unterricht oft pantomimisch gestaltet wird, bzw. dass die Schüler eine Situation nachspielen müssen, da so das Ergebnis des Lerntypen- Test [90% = Handeln] gut berücksichtigt und unterstützt wird.
2) Aufgabe: Informiere dich über R Recherchemethoden
Für die Recherche eignen sich zwei Methoden, die ich im näheren erläutern und spezifizieren möchte. Zum Einen lässt es sich gut in Bibliotheken recherchieren, bzw. Bücher im allgemeinen. Zum Anderen bekommt der Computer und das Internet in der heutigen Generation eine immer größere Bedeutung.
Man unterscheidet bei Bibliotheken zwischen der Ausleih- und der Präsenzbibliothek. Während man spezielle Bücher in der Ausleihbibliothek für eine bestimmte Dauer für den privaten Gebrauch benutzen darf, liegen die Bücher in der Präsenzbibliothek vor und dürfen nicht ausgeliehen werden.
Der Vorteil von Bibliotheken ist, dass hierbei nach strenger Ordnung vorgegangen wird; sich also das bestimmte Buch [ das Schlagwort] schnell finden lässt. Der Nachteil wiederum ist, dass man ziemlich spezielle Themen nicht finden wird, bzw. dass diese nicht als Überschrift in der Listenordnung vorhanden sind und man sie so nicht findet.
Hierbei weist das Internet einen klaren Vorteil auf: Auf bekannten Suchseiten [google.de; yahoo.de etc.] erhält man zu speziellen Begriffen mehrere Texte oder Seiten, die sich damit befassen. Einen Nachteil sehe ich darin, dass man aufgrund der gewaltigen „Flut“ an Informationen den Blick für das Wesentliche verliert und, da heutzutage jeder Texte im Internet veröffentlichen kann, vieles nicht mehr wahrheitsgetreu ist.
Ein guter Kompromiss wären hierbei spezielle Programme, wie „Enzyklopädie Encarta“ etc., welche auf dem Computer installiert werden. Auf die Richtigkeit der Texte kann man sich bei solchen Programmen gut verlassen.
3) Aufgabe: Erstelle eine Bibliographie zu einem selbst gewählten Thema, die aus der korrekten Angabe von Büchern, Aufsätzen und Internetquellen besteht.
Mein selbst gewähltes Thema: Die Schilddrüse
und die Nebenschilddrüsen, sowie eventuelle
Über- bzw. Unterfunktionen.
Bücher:
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Bickel, Horst, u.a. (1995): Natura, Biologie für Gymnasien, Band 3 Oberstufe ( S. 240, 241), Stuttgart: Ernst Klett Verlag
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Brockhaus Enzyklopädie Aufl. 19. Rut – Sch. (1992) Mannheim: Brockhaus GmbH (S. 359, 360)
-
Anatomie- Atlas, München: Dorling Kindersley Verlag GmbH (S. 164)
-
H. v. Mayersbach (1976): Grundriss der Histologie des Menschen;
Band 2; Spezielle Histologie (S. 273, 274), Stuttgart: Gustav Fischer Verlag
-
H. Rein & M. Schneider (1977): Physiologie des Menschen; Neunzehnte, überarbeitete Auflage (S. 664); Berlin, Heidelberg,
New York: Springer- Verlag
B) Internet:
- http://www.forum-schilddruese.de/schilddruese.htm
-
-
Encarta Enzyklopädie (2003; Stichwort: Schilddrüse; Schilddrüsenkrankheiten), Microsoft Corporation
-
http.//www.wissenschaftsforum-schilddrüse.de
-
http://www.hormonfabrikant-schilddruese.de
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